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Du sollst Vater und Mutter ehren. Echt jetzt? – Folge 33

Shownotes

„Du sollst Vater und Mutter ehren.“ Ein Satz, den viele von uns seit ihrer Kindheit kennen. Doch was bedeutet das eigentlich? Müssen wir unsere Eltern respektieren, unabhängig davon, was wir mit ihnen erlebt haben?

In dieser Folge von *Leben in Resonanz* hinterfragen Doris Maybach und Stefan Rosenauer das vierte Gebot und werfen einen neuen Blick auf unsere Beziehung zu den Eltern.

Warum beschäftigen uns Erfahrungen aus der Kindheit oft noch Jahrzehnte später? Wie beeinflussen alte Verletzungen, Erwartungen und familiäre Muster unser heutiges Leben? Und wie können wir Frieden mit unserer Vergangenheit schließen, ohne alles gutheißen oder verzeihen zu müssen?

Es geht um die Bedeutung unserer ersten Bindungen, den Umgang mit Enttäuschungen und die Frage, wie wir uns als Erwachsene von alten Rollenbildern und emotionalen Belastungen lösen können.

Eine Folge über Wertschätzung, Selbstbestimmung und die Freiheit, die eigene Lebensgeschichte neu zu betrachten.

💬 Wie siehst du das? Müssen wir unsere Eltern ehren, oder darf Respekt auch Grenzen haben? Teile deine Gedanken mit uns!

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Dieser Podcast ist eine Produktion des Institut Kutschera – www.kutschera.org

Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:06: Herzlich willkommen zu Leben in Resonanz mit Doris Maybach und Stefan Rosenauer.

00:00:15: Hallo, herzlich Willkommen zur nächsten Folge unseres Podcasts Leben in RESONANZ heute!

00:00:23: Mit folgendem Thema.

00:00:25: Das heißt Vater und Mutter ehren?

00:00:27: Echt jetzt?

00:00:29: ECHT JETZT, Doris.

00:00:30: Also wie wir in der Redaktionssitzung zu diesem Thema gekommen sind habe ich mir gedacht... echt jetzt

00:00:35: Echt jetzt?

00:00:36: Ja, du hast das ja eingebracht.

00:00:38: Magst Du einmal ein bisschen nerviglich.

00:00:39: also wir haben es ja sofort alle super gefunden.

00:00:42: Das Thema hat gleich resoniert.

00:00:44: auch Alex hat gesagt ja das spricht mich voll an ohne noch genau zu wissen was wollen wir da eigentlich besprechen?

00:00:52: Was hat Dich denn bewegt?

00:00:53: zu dem Thema?

00:00:56: Im Coaching lebe ich immer wieder oder muss noch anders anfangen.

00:01:00: jeder hat Vater und Mutter egal ob er's kennt oder nicht kennt also wie.

00:01:03: sie ist einfach so.

00:01:05: Und zu Eltern hat man ja immer so eine ganz besondere Beziehung.

00:01:09: Die kann gut sein, die kann schlecht sein, sie kann irgendwie problematisch sein.

00:01:15: auf alle Fälle dieser Auseinandersetzung mit der Beziehungen zu den Eltern bleibt nicht aus und ich kann mir erinnern wie ich ein Teenager war vielleicht sogar noch ein bisschen früher dass mich dieses vierte Gebot, du sollst Vater und Mutter so maßlos aufgeregt hat.

00:01:36: Weil nicht vorgekommen ist und deine Kinder

00:01:38: auch.".

00:01:39: Ah!

00:01:40: Und ich habe irrsinnig stritten mit meinen Eltern und sie haben dann irgendwie gesagt ja hast eigentlich ihr Recht?

00:01:47: Ja.

00:01:48: Und es hat mir aber immer wieder beschäftigt.

00:01:52: Genau daher kommt das.

00:01:53: Hast Du viel oder anders gefragt also überhaupt gefragt Zehn Gebote ist jetzt nicht mehr vielleicht bei jedem oder in jedem Haushalt üblich, dass man mit ihnen ein Aufwachs oder so irgendwie sich damit auseinandersetzt.

00:02:08: Hat das für dich im Aufwachsen eine Relevanz gehabt?

00:02:10: Ja

00:02:11: ja!

00:02:12: Also wenn da in der Volksschule habe ich einen Pfarrer als Religionslehrer gehabt den ich eigentlich sehr mochte und später dann im Gymnasium die ersten Jahre haben wir auch einen Pfahrer gehabt in Religion, der sehr dogmatisch war bürgerlich-katholische Familie.

00:02:31: Und insofern hat mir das schon beschäftigt, auch als Kind.

00:02:35: wir mussten damals beichten gehen und diese Idee da gibt es die zehn Gebote und du kriegst irgendeines.

00:02:45: ich war nicht lieb zur Mama und dann muss ich irgendwie gehen und Gott verzeiht man dann und nachher fühlt man sich leichter Sünde gehabt und so das war.

00:02:57: als Kind hat mir das schon beschäftigt.

00:03:00: Und hast du dich von deinen Eltern nicht geerd gefühlt, sodass du dann gesagt hast hey warum nicht auch die Kinder?

00:03:07: Warum gibt es da eine Bring-Schuld wenn man so will, wenn wir schon beim Schulbegriff sind von den Kindern zu den Eltern?

00:03:13: Nein überhaupt nicht!

00:03:16: Ich habe auch nicht das Gefühl gehabt, dass die Zehngerbote in meiner Familie eine große Rolle gespielt hätten.

00:03:20: Sondern es war wirklich wer so Schule und ich war Ministrant... Nein, eigentlich hat sie mit meinen Eltern nicht allzu viel zu tun.

00:03:31: Ja, ja!

00:03:33: Ich weiß gar nicht wenn ich meine Eltern fragen würde ob Sie die Zehn Gebote aufsagen können oder ob sie das so aus dem Steckgreif?

00:03:38: Naja,

00:03:40: na ich glaube warum's bei uns dann auch gleich resoniert hat ist, Es halt irgendwie.

00:03:46: Also mir ist so gegangen, wie du gesagt hast, du sollst Vater und Mutter ehrenn was wir ja heute nicht im Sprachgebrauch so haben irgendjemanden zu ehren dann klingt das klingelt es ja gleich irgendwie.

00:03:57: also ich bin jetzt auch nicht mit den zehn geboten so aufgewachsen.

00:04:00: ich bin evangelisch sozialisiert.

00:04:01: da gab's den schuldbegriff um die schuld und söhne oder auch des beichten.

00:04:06: ja nicht ich habe das immer super gefunden ich war immer heilf oder so.

00:04:10: na wir müssen nicht beichten wir haben nur zwei sakrmente.

00:04:12: aber Also, das Beichen hat nicht dazu gehört.

00:04:15: Obwohl es mir wahnsinnig interessiert hätte, dass ich mal zum Wochenlauf das auch was würde ich denn da sagen und so?

00:04:20: Ich habe nur miterlebt, meine Schulkolleginnen und Kollegen haben immer gedacht, was erzähle ich denn

00:04:26: jetzt?

00:04:27: Was

00:04:27: sage ich denn nun?

00:04:28: Weil das Echte darf ich will ich nicht erzählen!

00:04:31: Das, was ich vielleicht wirklich gemacht hab oder angestellt habe... Und das andere ist dann halt irgendwas, was man sich irgendwie ein bisschen vielleicht auch ausdenkt.

00:04:40: Also so bin ich nicht aufgewachsen.

00:04:42: Aber trotzdem ist es so dieses du sollst, also das ist ja gleich ein Anleitung eigentlich die ihr trotzdem irgendwie egal wie man jetzt sozialisiert ist glaube ich einfach hängen bleibt.

00:04:56: Du sollst gewisse Dinge tun und gewisse Sachen solltest du nicht tun.

00:05:00: Und speziell wie sollst du mit den Eltern umgehen?

00:05:03: um da vielleicht zum Thema zu kommen?

00:05:06: Ich mein... Du hast das als Thema eingebracht, was hast du persönlich für eine Einstellung dazu?

00:05:16: Mir ist in letzter Zeit so etwas wie ein anderer Blickwinkel zu dem einfach aufgefallen.

00:05:24: Sollen

00:05:24: wir Vater und Mutter eh?

00:05:29: Ja!

00:05:31: Wie du

00:05:31: sprichst du dem lieben Gott nicht?

00:05:33: Nein ich würde gerne vielleicht... weil jetzt in der Vorbereitung auf diesen Podcast ich mich damit ein bisschen beschäftigt habe, fand ich sehr interessant.

00:05:45: Weil diese prinzipielle Idee der Zähngebote oder die geschichtliche Idee ist ja dass Mose auf den Berg Sinai geht allein und dort bekommt er von Gott zwei entstein gemäßelte Darfeln mit den Zähngerboten.

00:06:00: Das ist historisch jetzt natürlich nicht so belegt, sondern man weiß die Geschichte.

00:06:04: Also in der Geschichte ist es eher so, dass sie so langsam entwickelt sind und das ein Regelwerk ist, das Zusammenleben regelt.

00:06:10: Und dieses vierte Gebot – das war mir eigentlich überhaupt nicht so bewusst!

00:06:15: Du sollst Vater- und Mutter-Eren rührt eigentlich daher oder bezieht sich nicht auf Kinder, sondern auf Erwachsene weil es ja keine Pensionsversicherung gegeben hat.

00:06:29: Also das war einer der Gründe, es hat keine Pensionsversicherung gegeben und man wusste wenn wir als Gesellschaft stabil durch die Zeit gehen wollen dann müssen wir auf die älteren achten.

00:06:44: Und auch dass wenn man so will dieser Wissens-Transfer stattfindet.

00:06:47: und die kümmern sich um uns, wenn wir klein sind und wir kümmern uns um die, wenn sie...wenn man groß ist.

00:06:51: aber das hatte viel sozialer einen großen sozialen und ein wirtschaftlichen Aspekt und hatte nicht dieses dieses dogmatische Ehren im Vordergrund.

00:07:04: Ich habe gerade ein Aha-Erlebnis, dass das ja bedeuten würde, dass es gar nicht primär an die Kinder adressiert ist,

00:07:12: sondern die besteht.

00:07:14: jetzt zu der Funktion, dass jemand eine Funktion Vater und Mutter hat, ist zu Ehren weil das unsere Gesellschaft weiterbringt, weil wir Kinder brauchen, weil sie dann vielleicht nicht so wenn sie gerade Kinder aufziehen, anders mitarbeiten können und diese Funktion zu ehren.

00:07:35: Das ist für mich jetzt ganz

00:07:37: neu!

00:07:37: Und ja, für mich war das auch überhaupt nicht pust, weil es ist ja so was... ...was in mir sofort eigentlich ein Ärger verursacht hat.

00:07:46: Ich suche mal aus wenig Ärger, aber wenn ich eher... Auch?

00:07:50: Auch?

00:07:52: Und dann habe ich noch etwas Interessantes gelesen dass also soweit es halt historische Quellen hergeben, dass Jesus sich dahingehend geäußert hat.

00:08:04: Dass nicht nur diese Blutzverbindung besteht, sondern er hat ja da öfter gesagt also nicht nur was ich meine Schwester ist meine Schweste, sondern du bist mein Bruder und du bist meine Schwesta Und in Folge dessen sind alle Brüder Schwestern und Eltern und er hat das ausgeweitet eigentlich auf den nächsten.

00:08:28: Das heißt, du sollst... Haben wir

00:08:30: auch ein Gebot oder?

00:08:31: Du sollst den nächsten, dem würde ich selbst.

00:08:33: Genau!

00:08:33: Was auch die nächste wahrscheinlich mit einem bitte.

00:08:35: Ja und insofern würde das bedeuten im Gesellschaft macht es natürlich Sinn dass wir aufeinander

00:08:41: achten Und einander ehren.

00:08:43: Und einanderehren.

00:08:44: Dass sich das nicht nur auf individuelle Personen bezieht sondern dass das quasi was Generelles ist und das macht natürlich in Gesellschaft viel mehr Sinn.

00:08:54: bewusst, aber richtig draufgekommen bin ich.

00:08:58: Weil im Coaching das immer wieder passiert, dass Leute sagen meine Mutter mein Vater macht mich wahnsinnig und die sind aber vierzig oder fünfzig oder sechzig?

00:09:10: Und das heißt, dass Eltern das offensichtlich können oder diese Elternrolle das hergibt, dass wir sogenannte Stressemotionen über Jahre und Jahrzehnte in uns zirkulieren lassen und diese Energie uns dann fehlt, um unser Leben so zu gestalten wie wir es wollen.

00:09:33: Und aus diesem wenn man so will in eurer wissenschaftlichen Blickwinkel betrachtet macht das Geburt dann nochmal ganz anders hin.

00:09:41: weil wenn ich Frieden habe mit meinen Eltern wenn ich in Frieden bin mit meinen Eltern dann ist es natürlich so dass ... energiefrei hab, um mein Leben so zu...

00:09:56: Ich muss mal da herschauen oder wie?

00:09:58: Entschuldige.

00:09:59: Dort oben!

00:10:03: Das ist großartig lieber.

00:10:05: Wir haben gerade eine Regieanweisung gekommen von... Von Alex, wir schauen irgendwie nicht in die Kamera.

00:10:11: Das rosa Ding, das

00:10:16: müssen

00:10:17: wir anschauen.

00:10:18: Okay!

00:10:18: Wir

00:10:18: sind leicht ablenkbar noch

00:10:20: im Sommer.

00:10:23: Und dann ist mir das in Sinn gekommen... Ja, dann macht es Sinn.

00:10:28: Weil wenn meine Eltern vielleicht schlechte Eltern waren, das kann ja sein.

00:10:33: oder wenn sie sich bemüht haben und es hat nichts rausgeschaut Und man trägt einen Ärger, den ärgerträgt man ja selber.

00:10:41: Das ist ja diese Vergiftung des eigenen Lebens und der landet ja nicht einmal dort.

00:10:47: also wenn wir jetzt diesen diesen sozialen Aspekt da Versorgungen dann haben wir jetzt nimmer weil wir haben ja Pensionsversicherung und so weiter.

00:10:55: aber wenn wir diesen Frieden nicht haben Dann müssen wir wiederholen Weil wir schlicht und einfach die Ressourcen nicht haben dies gebündelt im Ärgern statt in Liebe für das wenn wir leben wollen.

00:11:09: Und dann habe ich mir gedacht, ja absolut interessant.

00:11:14: Habe so nie betrachtet macht total Sinn.

00:11:17: wie ist die Beziehung zu meinen Eltern?

00:11:19: Egal ob sie leben nicht leben Ob ich Kontakt habe ob ich keinen Kontakt hab vollkommen egal.

00:11:26: Wie finde ich da an Weg?

00:11:30: Ich erlebe so dass viele Menschen ins Kochen kommen und in der Thema haben Lauf für das Coaching-Prozesses draufkommen oder sozusagen bei den Eltern landen.

00:11:42: Wir landen bei den Eltern, weil unsere Eltern ja auch die erste Quelle sind auf die wir uns beziehen und von der wir komplett abhängig sind.

00:11:50: Und ich glaube es macht vielleicht zum Teil auch aus warum das die Elternschaft hergibt dass du bist ja auch Papa bin ja auch Mama wenn man sie jetzt auch aus der Perspektive betrachtet wie da kommen gar nicht aus Die größten Triggermagneten für unsere Kinder sind, weil wir Quelle sind.

00:12:10: Aber eine nicht-Fürundzwanzig-Sieben immerwährende gebende Quelle für das was das Kind gerade braucht ist unmöglich und daher sehen wir auch nicht nur die Quelle dafür Sorge und der Geborgenheit der Liebe sondern auch den ersten Enttäuschungen Ja, auch Schmerzen die wir empfinden und die beziehen sich.

00:12:31: Der first love is the deepest aber auch der erste schmerz ist das tiefste Wenn man zurückgehen und sagen wo ist in die wurzel für den schmerzen?

00:12:39: oder wo ist noch die wurzel für dein Für deinen belief vielleicht ich bin nicht gut genug oder bin überhaupt nicht genug Oder ich muss irgendwas leisten oder auf eine bestimmte weise zu sein um geliebt zu werden.

00:12:50: Da landen immer bei den älter weil das unser erster bezugspunkt ist Wer bin ich in der Welt?

00:12:57: Und durch dein Feedback, in den verschiedensten Situationen lerne ich mich selber überhaupt einmal wahrzunehmen.

00:13:04: Das ist ja das ganz spezielle an der Elternbeziehung.

00:13:08: Wobei für mich das jetzt Interessantes in der letzten Zeit häufen sich die Geschichten wo eigentlich die Eltern eine untergeordnete Rolle gespielt haben und die Geschwister so eine

00:13:19: Rolle spielen.

00:13:20: Bei dir!

00:13:21: oder mir persönlich, sondern im Coaching.

00:13:23: Ich habe jetzt viele, weiß nicht warum das so ist vielleicht zufällig gerade mal jetzt dass ich Coaches bei mir hab die aus älteren, also aus kinderreichen Familien sind, so sieben acht und da übernehmen wir interessanterweise diese ersten Erfahrungen ja genau die Älterinnen oder die anderen Geschwister und Sie kriegen Ihre inneren Bilder von Wicketbeziehung.

00:13:41: wer bin ich sehr auf dieser Geschützterebene weil die Eltern ja nicht mehr so wichtig sind.

00:13:47: aber es zeigt eigentlich dass es nur dann so kompliziert ist, wenn wir tatsächlich als Eltern die ersten Bezugspersonen sind.

00:13:58: Dann kommt das alles.

00:14:00: Was hat das mit dir zu tun Doris?

00:14:01: Zu mir kommt niemand so momentan.

00:14:07: Dass ich spannend finde, dass es um die Ersten Bindungen geht.

00:14:12: Wenn wir über Schmerz sprechen, über Weiterentwicklung, wo landen wir, dass das jetzt nicht unbedingt weil er der Papa ist, weil er diese Person ist.

00:14:21: Sondern was habe ich für eine Beziehung zu dem gehabt?

00:14:25: Und es gibt aber schon auch große für die Idealvorstellungen, was ein Papa oder Mutter zu sein hat.

00:14:32: Das ist vielleicht schon auch ein Aspekt, der hier Platz hat.

00:14:37: wie beladen ist dieses Bild von... Also im Sinne der Erwartungshaltung wenn man jetzt wieder aus der Perspektive des Kindes geht Was haben wir da eigentlich für eine Vorstellung, was Eltern leisten müssen?

00:14:50: Für uns.

00:14:51: Was Eltern sein müssen für uns damit wir dann sagen können als Erwachsene sie sind gute gut und schlecht das ist ja wo sie sind es gut und schlecht.

00:15:00: aber dass man sagen kann ich habe jetzt keine Probleme mit meinen Eltern oder ich hab keine Themen mit meinen Ältern Ich würde fast so weit gehen zu sagen das gibt's nicht Das gibt's nicht, dass ich keine Themen habe.

00:15:13: Weil das muss überhaupt kein Drama sein oder so.

00:15:15: Aber es gibt einfach Erleben!

00:15:18: Dass ich als Kind erlebt hab und wo es in der menschlichen Entwicklung darum geht mich aus dieser Kinderperspektive rauszuentwickeln.

00:15:27: Und da tauchen unsere Eltern Natürlich gut dazu, sich ja mal eine Zeit lang mit dem Thema Eltern zu beschäftigen.

00:15:34: Ich glaube das würde jedem empfehlen auch die da jetzt wo ihr alle zuhört.

00:15:38: Aber zu sagen gar nicht weil es zu einer problematischen Beziehung mit den Eltern hast sondern weil's wert ist hinzuschauen.

00:15:44: was habe ich gelernt?

00:15:46: Was hab' ich nicht gelernt?

00:15:49: Weil Eltern einfach nur wieder Ihres weitergeben können.

00:15:52: Was war hilfreich und so ein bisschen auszusortieren?

00:15:57: Das ist doch das Gut oder?

00:15:59: Ja, ich glaube es ist weil wir sind auch wer anderer als unsere Eltern und deswegen muss es so sein dass das nicht kann nicht die gleiche Welt sein.

00:16:09: Das passiert ja ganz oft in der Pubertät oder beginnt in der Puppertät dass man sich irgendwie loslöst und sagt Ich bin wer anderer?

00:16:16: Ich bin nicht diese Welt!

00:16:18: Ich bin eine eigene Welt!

00:16:19: Und ich habe selber drei Kinder sowie du.

00:16:26: Ich wollte immer ein guter Papa sein und habe mich da irgendwie bemüht.

00:16:30: Und dann habe ich einmal ein Interview gelesen mit so einem Sportler, sehr bekannter Mann.

00:16:39: Er hat irgendwann einmal aufgehört zu versuchen einen guten Vater zu sein weil er möchte dass die Kinder ihn kennenlernen.

00:16:48: Er will der Karl sein, er ist ein guter Vater.

00:16:53: Weil das entspricht viel mehr der Wirklichkeit und da habe ich mir gedacht was für eine Entspannung?

00:16:58: Also auch diese Ansprüche.

00:17:01: wie hat man als Vater-Mutter zu sein wenn ich an meine Kindheit denke.

00:17:05: in den siebziger Jahren sind die Kinder noch viel mehr so mitgelaufen und die Eltern waren halt Eltern.

00:17:10: es war irgendwie nicht so ein Thema und besser schlechter Gut, okay.

00:17:19: Man muss sowieso mit seinem Leben irgendwann mal sie

00:17:22: auseinandersetzen.".

00:17:24: Ja, natürlich ist dieser Großsystem auch in den letzten Jahren geworden.

00:17:28: Also so wirkliche bewusste Elternschaft wie mache ich es richtig?

00:17:32: Dann wird man überhäuft von Ratschlägen aber auch von Literatur.

00:17:35: Man muss es so machen!

00:17:37: Man macht's falsch.

00:17:38: Ein guter Freund von mir hat einmal gesagt alles was man tut hat doch immer eine Kehrseite.

00:17:43: So rettet er sich über all diese Fragen hinweg.

00:17:47: Weil was ein Kind draus macht, ist ja immer... Das wisst

00:17:49: man nicht.

00:17:50: Das

00:17:50: weiß man nicht!

00:17:51: Es kann sein dass dich nachhaltig beeinträchtigt.

00:17:53: Ich glaube ich habe in einem vorigen Podcast schon das Schere erzählt, dass meine Schwester hat einen Eis bekommen und die ich noch nicht weil ich ihn nun nicht aufgessen hab.

00:18:04: Und es kann dazu führen dass ich den Schluss rausziehe, für mein Leben nachhaltig.

00:18:10: Ich bin nicht so viel wert wie meine Schwester oder ich muss die zweite Geige spielen, ich muss mich hinten anstellen, ich werde ungerecht

00:18:15: behandelt.".

00:18:16: Das ist ja nicht rational, wie wir Schlüsse ziehen sondern in den Momenten und Situationen ist es einfach so dass das voll einfangen kann und dass uns das Nachhaltig bewegt.

00:18:25: Das heißt diese kleinen... kleinen Traumata, die da passieren.

00:18:30: Die zwischen drei Uhr und vier Uhr nachmittag am Mittwoch passieren wo nichts Dramatisches passiert ist das kann uns ja genauso bringen.

00:18:37: also dieses die Angst was falsch zu machen von Elternsicht vielleicht auch wenn da jetzt jemand zuhört und Kinder hat oder kleine und sie wieder mit beschäftigt mache es richtig mach ich's falsch.

00:18:47: wie mache ich's denn richtig?

00:18:49: vielleicht auch da zu sagen du zu sein und im Präsenz, in Wahrhaftigkeit wenn es irgendwie geht auch als Mensch da zu sein emotional verfügbar zu sein.

00:19:01: Und darauf zu vertrauen dass das Kind dann die Aufgabe hat was daraus zu machen.

00:19:06: mach was draus.

00:19:07: ja also das ist macht was draussen sie sich aus der ganz Resilienzforschung auch so eine ganz wichtige Erkenntnis.

00:19:13: Es geht ja nicht um die äußeren Umstände.

00:19:15: in erster Linie Du hast ja immer die Freiheit zu entscheiden, was du daraus machst oder den Spruch es ist nie zu spät eine schöne Kindheit gehabt

00:19:24: zu haben.

00:19:25: Erich Kästner, der ja wo wir mit dem auch arbeiten und sagen okay das ist jetzt passiert.

00:19:31: aber die Geschichte die du dir erzählst was passiert ist vor zwanzig Jahren ist ja so nie passiert.

00:19:37: Also auch das.

00:19:38: Das ist eine Geschichte, die du erzählst.

00:19:40: Du hast verzerrt und weggelassen, du hast jetzt viele andere Geschichten gerade nicht erzählt.

00:19:45: D.h.,

00:19:46: man ist die Geschichte, über deine Kindheit, deinen Vater oder deine Mutter, was daraus entstanden ist?

00:19:52: Was für Möglichkeiten, was für Varianten du dadurch erlitten hast oder Schmerz du erliten hast... Ist die hilfreich für dich?

00:19:58: Ist die Hilfreich dafür jetzt?

00:19:59: Ist sie hier?

00:20:00: Ist der hilfricht für dein Mama sein?

00:20:02: Dein Papa sein?

00:20:04: Was immer deine Träume sind?

00:20:06: das ist eigentlich keine schöne Geschichte, ich mir die erzähle.

00:20:09: Dann hat es nichts mit Fink Pink oder wir tun irgendetwas negieren zu tun sondern wenn die Geschichte eigentlich eine gewählte ist dann kann ja auch andere wählen weil es ist immer ein Geschichte und das ist oft Teil des Coaching Prozesses.

00:20:26: Ich beginne mich anders zu sehen.

00:20:29: was oft auch finde ihr hilfreich erlebt wird ist dieses es ist vorbei Es ist vorbei.

00:20:35: Da hast du fünfzehn Jahre so gelebt, auch wirklich im Ernst nehmen dessen dass der Schmerzen einem zugefügt wurden das da vieles vielleicht nicht ideal gelaufen ist ganz sicher nicht.

00:20:45: aber das Bewusstsein moment man.

00:20:47: es ist vorbei wie du vorher gesagt hast.

00:20:49: Du bist fünftig, du bist sechzig, du bis dreißig.

00:20:52: Es ist vorbei und jetzt geht es zu lernen in Freiheit zu leben!

00:20:56: Du bist jetzt nicht mehr abhängig von einem Ursprungssystem?

00:20:59: Du musst dir jetzt nicht mal gefallen lassen dass da der Papa Watschen gibt wenn man so was nimmt.

00:21:04: Du musst dich nicht immer behandeln lassen oder im Sinne des Gehorsams was deine Eltern von dir erwarten?

00:21:11: Sie Ehren.

00:21:12: Na weil wir.

00:21:12: jetzt sind wir bei der Frage Was ist ehren?

00:21:15: Das würde ich dir gern fragen.

00:21:18: Was heißt du um Ehren?

00:21:21: Ja, also das Individuelle ist für mich eine Form von Wertschätzung.

00:21:28: und weil es ja auch so ist vielleicht ist objektiv betrachtet da wenig Ehrenswertes dar.

00:21:41: Also

00:21:42: zu respektieren des

00:21:44: Ja, vielleicht ist ja da wenig zu Ehren des Darmes.

00:21:47: Vielleicht war das quasi von vorn bis hinten furchtbare Zeit.

00:21:52: Vielleicht waren wir gewalt.

00:21:56: Missbrauch

00:21:58: oder Kälte?

00:22:00: Ich finde es schon ein bisschen anmaßend dann zu sagen, hey du musst dem verzeihen!

00:22:05: Weil wenn er so und so viel gemacht hat... Andererseits ist natürlich so dass die Frage immer ist Um wen geht's jetzt?

00:22:17: Und wenn man zu dem Schluss kommt, jetzt geht es darum ein gutes Leben zu haben.

00:22:27: Wie kommt man dorthin diesen Teil in sich zu finden dieses Quäntchen an Güte und Großzügigkeit, an Verzeihen eben?

00:22:38: Und ich glaube, was absolut wichtig ist.

00:22:40: Wenn wir jetzt dann nochmal diese Auseinandersetzung hernehmen, du sollst Vater und Mutter ehren und man konfrontiert sich mit diesem Satz und kriegt schon so einen Hals weil da gibt es nichts zu ehren.

00:22:50: also man wird quasi wütend und sauer und sonst irgendwie Weil.

00:22:54: dafür eignet sicher dieses Gebot im Coaching Setting total, wenn die eher sicher nicht und wenn dann der Ärger ist ja Dann weiß man Ja, ich verzeihe den E. Aber so ist nicht Verzeihen!

00:23:06: Verzeihend ist wenn das Gefühl von Ärgern niemand da ist.

00:23:11: es ist nicht eine Kopfsache Ich verzeige dir, passt schon auf Wiedersehen Sondern es ist ein Gefühl Es ist wirklich okay.

00:23:21: Und ich gehe mein Weg.

00:23:26: Wie kommt man dorthin?

00:23:28: Was sind die Schritte wie man dort hinkommt?

00:23:31: und Ich glaube, es ist wirklich so dieses sich bewusst machen.

00:23:38: Was macht das mit mir?

00:23:42: Was ist dieser Automatismus der passiert und dann die Möglichkeit eine Entscheidung zu treffen und zu sagen, okay, die dürfen das aber ich mache nicht mehr mit.

00:23:53: Wir haben vor vielen Jahren einen Teilnehmer gehabt in einem Kurs schon sehr lange her Und der war vielleicht so Mitte sechzig.

00:23:59: und ein Kollegin von uns fragt ihn, sag ich mal was ist dein Problem?

00:24:03: Und dann sagt er

00:24:04: meine Mutter lasst mich nicht

00:24:05: leben.

00:24:07: Und die Kollegin schaut im Raum rum und sagt wo ist sie?

00:24:13: Die ist nicht da!

00:24:15: Ist nicht da.

00:24:16: Es ist virtuelles, es ist Geschichte, das ist vorbei du bist sicher aber in uns ist es sehr wohl da Und da muss man wissen, was das heißt.

00:24:25: In uns ist da drinnen und es muss man ernst nehmen.

00:24:28: und es ist in dem Moment absolut relevant und ernst zu nehmen.

00:24:32: Da braucht man sich auch nicht lustig machen oder sagen, hey, schau, nein!

00:24:36: Aber ich muss wissen wie ich das transformiere?

00:24:38: Ich muss wissen, wie ich ins Hier-und-Jetzt komme, wie aus dieser Kleinkinderfahrung, wie die Überwind, dass ich hierherkomme und hier selbst.

00:24:48: Und hier kann ich gestalten.

00:24:50: Aus meiner Sicht ist der Schritt... zwischen ich erkenne es, dass mir Schmerzen zugefügt wurden oder das mich meine Eltern immer noch beeinflussen.

00:25:01: Negativ in dem Fall jetzt und dem Verzeihen wichtig nämlich dieser Schritt all dem was da unterdrückt wurde alle Jahre einmal Ausdruck zu verleihen.

00:25:16: Ich merke das oft, dass Kinder aus der Kindeperspektive Eltern immer noch schützen.

00:25:25: Sie sagen die haben mich jetzt verletzt aber sie haben sich... Aber

00:25:29: es ist verständlich?

00:25:30: Es ist ververständlich!

00:25:30: Die haben's halt nicht anders gelernt und so weiter.

00:25:33: Genau,

00:25:33: genau, genau.

00:25:34: Ich stoppe das gerne oder verlangsame das und sage zuerst ein Teil einmal du darfst fühlen was du fühlst.

00:25:45: Das darf niemand anders stehen, die dürfen das gut gemeint haben und ihr Bestes getan haben.

00:25:50: Das ist ja auch unser Vorannahme des Eltern, auch das Beste tun, was sie können.

00:25:54: Und Du hast etwas gefühlt!

00:25:56: Oft ist es so dass Sie damals nicht Ausdruck verleihen konnten.

00:26:00: Sie nicht getraut haben zu sagen Papa stopp oder wie tut das weh?

00:26:03: Ich brauche jetzt was anderes meine Bedürfnisse oder ich bin einsam.

00:26:07: Was er immer... Das was ich gerade kriege, das ist nicht das was ich brauche.

00:26:12: Sie dürfen nicht weinen, nicht schreien, nicht einmal trotzig sein.

00:26:16: Nicht sagen ich will jetzt nicht sich wieder im Sinne von nicht gehorsam sein.

00:26:20: Alles was da unterdrückt ist muss raus.

00:26:22: Das ist wie eine wunderte Eiter.

00:26:24: Da muss sie zuerst einmal das Eiter entfernen und sagen jetzt darf das einmal fließen.

00:26:27: und zwischenzeitlich ist es grauslich.

00:26:30: Und durch

00:26:30: diesen grauslichen und

00:26:32: schmerzhaften Prozess ist auch hin, ich nehme mich komplett ernst.

00:26:35: Der größte Schmerz ist ja nicht das es damals passiert ist sondern dass ich mich nirgendswo hinwenden konnte mit meinem Schmerzen, dass ich nicht dem Ausdruckverleihung habe, dass wenn jemand Trösten hat können in der Weise da mal hinzugehen.

00:26:47: Und sozusagen jetzt ist die Zeit dafür, dass sich dieses Alter des Dais einfach... Dass ich meine Wunder reinige alles rauslassen.

00:26:57: Ohne Gesichterverluste und ohne Dauern, das darf ich nicht!

00:27:00: Ich muss ja Vater und Mutter eh an.

00:27:03: Das habe ich auch überall gelesen und gehört, sonst bin ich so ein schlechter und angbacher Mensch.

00:27:07: Nein, das ist das eine, da kümmern wir uns später darum.

00:27:10: Jetzt bist einmal du dran, jetzt bist mal du in deinem vollkommenen Sosein im Blickpunkt.

00:27:19: was muss mal gesagt werden?

00:27:21: Was muss mal raus?

00:27:23: dich zu trauen, auch wenn die Eltern schon gestorben sind.

00:27:26: Ganz egal was hat rausmüssen?

00:27:28: Was hättest du damals gerne gesagt?

00:27:30: Was hätte es total gerne vielleicht für Grenze gesetzt?

00:27:33: Ein Stopp gesagt oder ein ich brauche das oder eigentlich liebe dich und es ist nie passiert kann ja auch sein eine Zuneigung oder ein danke dass nie passiert ist.

00:27:42: also was was braucht's?

00:27:44: und dann Ich glaube, ich kann mir gut damit abschließen und in einer erwachsenen Perspektive schauen.

00:27:51: Nämlich eine Perspektiv finden, wo wir auf unsere Eltern schauen können als fehlbare Menschen die Fehler machen, die weder... Wo man keine Illusionen mehr hat was hätte sein können wenn mein Papa anders gewesen wäre?

00:28:05: Wo man aber eine dauernd die als Ausrede benutzt dass man nicht das Leben leben kann

00:28:12: oder sie heute noch entschuldigt, weil es sich selber eine schwere Kindheit hat.

00:28:15: Genau!

00:28:16: Das ist halt ein Krieg.

00:28:16: Sie hat keine Liebe gegeben.

00:28:19: Äh...

00:28:20: Hat aber was mit ihr gemacht?

00:28:24: Was mir persönlich auch so gut gefällt, die Stefanie Stahl sagt das zum Beispiel auch, dass Kinder nicht schuldig sein können.

00:28:32: Wie soll das gehen?

00:28:33: Wie soll auf fünfjähriges Kind Schuld haben an irgendwas?

00:28:37: Das ist irre.

00:28:40: Also ich meine...

00:28:40: Und wir geben es uns aber.

00:28:42: Wir tun's aber und wir geben's uns selber!

00:28:44: Und wir entschuldigen irgendein anderen, ja die hat schwer gehabt und ich hab gestört.

00:28:48: Nein!

00:28:49: Das ist ja blöd.

00:28:50: wie soll das gehen?

00:28:51: Wie kann er fünf sechs jährige siebenjähriges Kind schult

00:28:54: haben?!

00:28:54: Wie kann das schlimm sein?

00:28:56: Genau.

00:28:56: Es geht eigentlich nicht.

00:28:58: Und das finde ich ein super befreienden Gedanken also finde ich wahnsinnig hilfreich.

00:29:06: Ich mag ja kleine Kinder, hier sind die Gärten.

00:29:09: Also mit kleinen Kindern geht mein Herz jedes Mal auf wenn sie irgendwie vorbei spazieren und wenn sie irgendwas erzählen.

00:29:15: Und ich denke mal jedesmal herrlich wie dieser Kind das kann alles machen.

00:29:21: Und im Coachingprozess ist es so dass wir... auch mit unseren Klientinnen und Klienten dorthin gehen, dass man sich mit den heutigen Augen selber schauen kann als dieses Kind, das wir damals waren.

00:29:33: Und liebevoll hinschauen können.

00:29:34: Genau!

00:29:34: Nicht

00:29:35: bewerten oder was habe ich alles falsch gemacht?

00:29:37: Sondern es richtig zu stellen vom Selbstbild her.

00:29:40: So wie ich damals war, war ja genau richtig.

00:29:42: Ich hab mir damals fälschlicherweise, weil ich damals nicht anders konnte, mir die Schuld geben.

00:29:47: Ich habe Verantwortung übernommen, irgendeine Schule angezogen, die viel zu groß für mich waren.

00:29:51: Ihr versucht, dass die Mama glücklich ist.

00:29:54: Und liebevoll, dieses Kind.

00:29:58: Wie wunderbar ist es, ohne jetzt alles richtig machen zu müssen immer?

00:30:04: Aber es ist genau richtig und wenn du mal den Blick auf dich selber auch berichten und so oft dich blicken kannst dann ist das ja auch ein Verzeihen, dass du dir selber gibst eine Befreiung für dich selber teilen.

00:30:17: Das gehört schon sehr oft zusammen oder?

00:30:19: Voll!

00:30:22: Welche Rolle habe ich da jetzt übernommen in dieser Eltern-Kind-Konstellation?

00:30:27: Das finde ich schon.

00:30:29: Und ein Aspekt, weil ihr die vorher gefragt habt mit dem Ehren.

00:30:32: Ich finde nur einen wichtigen Unterschied zwischen Ehren ist nicht Lieben.

00:30:36: Wenn mir meine Eltern das Leben gefühlt sehr schwer gemacht haben oder eben Dinge passiert sind, die es mir schwer machen sie zu lieben... ...ich glaube nicht dass Ehren heißt, dass sich meine Eltern lieben müssen!

00:30:50: sondern dass man da vielleicht uns ein bisschen entlasten und sagen, eher an bedeutet respektieren.

00:30:55: Und was ich immer respektiren kann, egal was sie noch veranstaltet haben ist, Ich bin durch Sie auf diese Welt gegeben.

00:31:02: Nicht von Ihnen nicht!

00:31:05: Sondern durch Sie... Und das ist eigentlich der Job den Sie gut gemacht haben.

00:31:12: Durch Sie bin ich da.

00:31:15: War es immer leicht?

00:31:15: Nein.

00:31:16: Muss es immer leicht

00:31:17: sein?".

00:31:17: Na, wer hat uns das eigentlich erzählt, dass wir ins Leben kommen und das ist ja all in Wellness Club... na, hat uns eigentlich niemand erzählt!

00:31:25: Und wenn's dann nicht so ist, dann denkt man die Eltern sind schuld.

00:31:28: Das ist aber das Prinzip leben, dass mal reingeschmissen werden und jetzt mach was draus oder macht nix daraus oder mache daraus was du machen willst daraus.

00:31:37: Und da, indem sie hinein zu gehen und zu sagen, des respektiere ich, das kann ich respektieren ob mein, wo ich meinen Papa lieb finde, ob ich die Bewertung oder so eine Bewertungen für das was sie dann getan haben mache und ich würde mir ganz ehrlich auch wünschen wenn man dann selber Mama ist dass auch meine Kinder einmal großzügig auf mich schauen.

00:32:01: Also dieses, dieses Strenge!

00:32:04: Das sind das und das hast du falsch gemacht weil wir ja wissen wie sich es anfühlt Und

00:32:10: wenn man eigene Kinder hat, dann ändert sich das.

00:32:13: Ja oder?

00:32:14: Da wären wir auch... Das ist in mir ein Leben.

00:32:16: Mir ist auf jeden Fall so gegangen.

00:32:17: Wir haben schon oft gedacht Wahnsinn!

00:32:20: Was meine Eltern eigentlich alles.

00:32:22: gemacht haben,

00:32:23: geleistet haben.

00:32:23: Was für mich selbstverständlich war und man kann es anders schätzen und das fällt dann schon wieder leichter auch zu sehen wenn man selber mal sieht was einen das alles kostet und wie oft man selber auch wieder macht oder?

00:32:36: Wir haben ja alles richtig gemacht sicher dich nicht.

00:32:39: Nicht so wahrscheinlich.

00:32:41: Ist nicht wahrscheinlich und vielleicht doch!

00:32:43: Und an dieser Stelle möchte ich gerne den Alex um... Die Hörerinnenfrage dieser Folge bitten.

00:32:52: Ja, genau Alex bitte!

00:32:56: Was ist für eine Hörerin in Frage diesen Sommer eingetrudelt?

00:33:00: zu dem Thema?

00:33:01: Wir haben heute eine Premiere, weil.

00:33:03: der Alex muss nämlich zu uns nach vorkommen.

00:33:06: Entschuldigung wir sind heute ohne Clemens und unseren Sound- und Kameremeistern.

00:33:13: jetzt muss ich hierher kommen.

00:33:15: Also die Frage ist, du kannst es eigentlich auch lesen.

00:33:17: Mein Vater hat meine Mutter und uns verlassen.

00:33:21: Traurig!

00:33:21: Als ich drei war seither, hat er sich nie wieder gemeldet.

00:33:26: was gibt's da zu ehren?

00:33:27: Damit kann ich leider gar nichts anfangen.

00:33:29: Was ist eure Meinung dazu?

00:33:31: liebe Grüße Sonja.

00:33:35: Ja das ist oft so und dass die Sonja wahrscheinlich in guter Gesellschaft.

00:33:44: Das ist keine Situation, die man sich so wahrscheinlich wünscht.

00:33:47: Und trotzdem ist es der Vater und das wird einen spezifischen Grund geben haben, warum das so ist.

00:33:53: Und was jetzt so aus meiner Sicht und aus Coaching-Sicht zu sagen ist... Wenn's da jetzt um die Sonja geht?

00:34:02: Was ist denn der Wunsch?

00:34:03: Sonja, was ist denn das, was du dir wünscht?

00:34:06: Und wünschst du dir eine glückliche Beziehung?

00:34:11: wie wünschest du dir Eltern zu sein Und wie viel Kroll hägst du in dir deinem Vater gegenüber?

00:34:21: Wie möchtest du dem Ausdruck verleihen und wie lang sollt ihr in dir

00:34:25: zirkulieren?".

00:34:25: Ja, schon

00:34:29: die praktische Frage dann.

00:34:31: Was hat das für eine Relevanz diese Geschichte von früher für das heutige Leben?

00:34:36: Wo fühlst du dich eingeschränkt dadurch?

00:34:39: Und Lebensgeschichten.

00:34:40: oder wenn man gerade ein Podcast über die Heldinnenreise macht... Und es ist die spezifische hellen Reise der Sonne, also wie jede Lebensgeschichte eine besondere Geschichte.

00:34:53: Oft wird man sich wünschen dass Dinge im Leben anders gelaufen wären und ich glaube die Magie im Leben kann passieren wenn man das annimmt wie sie ist und das so transformiert dass ganz viele Türen und Möglichkeiten öffnen das Leben so zu gestalten wie man es haben möchte.

00:35:15: Annehmen ist auch das Wort, dass mir da jetzt eingefallen ist.

00:35:19: Annehmen!

00:35:21: Vielleicht ein Stück weit loslassen.

00:35:23: die Frage warum?

00:35:25: Warum?

00:35:27: Die Frage warum führt uns auf Spurensuche, die kann schon auch interessant sein.

00:35:34: Für uns ja aber nicht zu einer Lösung in dem Sinn sondern wir kriegen vielleicht eine Antwort.

00:35:39: Die Frage, warum dann beantwortet zu haben Aber nicht bei der Frage hängen zu bleiben und schon gar nicht.

00:35:46: Irgendwer muss ja Schuld gewesen sein, dass es so ist.

00:35:48: Also dieses Suchen nach dem schwarzen Schaf oder den Umständen.

00:35:55: Es ist eine legitime Frage, nicht hängenbleiben sondern weiter gehen und annehmen was isst und du nicht ändern kannst?

00:36:03: Das sind Fakten!

00:36:05: Und jetzt zu schauen, wie du sagst – Was mache ich damit?

00:36:08: Was mach' ich

00:36:09: draus?!

00:36:10: Lass es für mich ein dominantes Thema in meinem Leben sein.

00:36:13: Soll das die Überschrift sein, so dass der rote Faden in meinem Lebenssein oder darf das jetzt hier mal auch beendet werden?

00:36:20: Da glaube ich ist es manchmal wichtig mit Ritualen oder im Coaching-Prozess einmal auch an

00:36:27: Schlusspunkt

00:36:28: zu setzen oder zu sagen jetzt eh ich habe das jetzt mit mir lange mitgetragen.

00:36:34: Jetzt gehört nicht mehr zu jeder Entscheidung.

00:36:38: dazu sehe ich mich da anders und die machen mir ein Stück weit unabhängig.

00:36:42: Das geht aber erst, wenn wir es einfach angenommen haben.

00:36:45: dann kann sich das integrieren wie ich immer gerne sage im Leben und dann kriegt's nicht mehr so einen Bedeutung.

00:36:51: Ja.

00:36:54: So in diese Richtung?

00:36:54: So würde ich auch... Ob das immer leicht ist, nein!

00:36:59: Ob das manchmal schwer ist ja ob der Prozess manchmal mühsam ist mit Sicherheit Anderswünschenswert wäre währenddessen mit Sicherheit.

00:37:14: Was ganz oft ist, wenn dieser Weg oder dieses Prozess durchschritten ist dass uns Teilnehmer oder Coaches Feedbacken das sie sagen weißt was es war genau richtig.

00:37:26: das so kommen ist und das gehört zu mir und mein Teil und quasi hat mich zu der Person gemacht.

00:37:32: ich bin und hat mich gestärkt und hat Weisheit in mir.

00:37:35: Es gibt ja so diesen schönen diesen schönen Weisheitsbegriff, dass wenn alte traumatische Ereignisse Emotionen transformiert werden dann wären die Probleme zur Weisheit.

00:37:50: Wenn sozusagen dieses Gefühl nicht mehr da ist, wird es zu einer Lebensweisheit und kann man sagen Ich bin dadurch, ich bin frei und gestaltet.

00:38:03: Ich bin mir vom Hochblatt durch.

00:38:09: Und nicht irgendwelche Ereignisse in der Vergangenheit.

00:38:12: Nicht

00:38:12: selten ist es ja genau der Antrieb für Menschen das sie dann auch andere unterstützen durch diese Dinge durchzugehen.

00:38:21: Viele unserer Menschen die dann in die Ausbildung finden und auch selber dann was weitergehen wollen kommen mit diesen Geschichten.

00:38:30: Das ist ja auch wahrscheinlich das, wie wir uns gegenseitig unterstützen.

00:38:33: Wie letztlich vielleicht sogar Evolution funktioniert.

00:38:36: Dass man sagt ich habe was erlebt und ich habe etwas mitgenommen.

00:38:40: Wir brauchen das Rad nicht neu erfinden.

00:38:42: Wir helfen einander oder?

00:38:45: Absolut!

00:38:46: Und es führt uns zum Tabu des Themas der diesjährigen Folge.

00:38:52: Eine machen

00:38:53: wir nur.

00:38:55: Tschüss!

00:38:59: Das Tabu des Themas.

00:39:03: Und zwar, das Tabu ist jemals sagt ich eher ja eh meine Eltern aber wäre es nicht besser wenn ich mich endlich mal auflehnen würde.

00:39:16: Ich habe das Gefühl dass Ehren bringt keine große Befreiung oder Veränderungen sondern wäre es nichts sinnvoll.

00:39:24: ich würde mich mal aufähnen.

00:39:26: was sagst du?

00:39:28: Ja, dockt anderen das was wir vorher schon angestreift haben.

00:39:32: Dass der Schritt so wichtig ist auch mal zu sagen ich schau jetzt nicht in ihm jetzt keine Rücksicht in dem was ich fühle auf meine Eltern sondern es gibt einen Elternfreien Raum indem ich mal meinen Unmut meiner Wut loslassen kann.

00:39:51: wenn Ehren bedeutet Gehorsam sein.

00:39:55: Ich muss Ein Leben leben, das meinen Eltern gefällt.

00:39:59: Dann würde ich aufrufen zum Widerstand...

00:40:02: ...kollektiver Widerstand!

00:40:03: ...evolution zur Aufuhr, das nämlich zu durchbrechen und zu sagen… Jan ist ... Jan Next Level.

00:40:12: Ja, aber Jan Next-Level bedeutet ich trau mich meine Eltern zu enttäuschen, nein zu sagen ihnen auch zu widersprechen wenn das nicht meine Meinung ist.

00:40:20: Ich werde frei, ich gehe rein in vielleicht auch Diskussionen In Ehrlichkeit, in Wahrhaftigkeit, in Meine Wahrheit Wenn das gemeint ist Dass das sozusagen Man sich nicht erlaubt, weil man aus Rücksicht und in unserer Familie muss man die Eltern.

00:40:40: Da darfst du ja nichts sagen!

00:40:42: Wenn das so ein Verbot ist, das drüber hängt, dann wird dieses Verbotschild einfach wieder durchstreichen oder einen Erlaubnis.

00:40:50: Das ist übrigens noch ein super Punkt ... Das ist auch etwas, was ich immer wieder erlebe und was ich quasi aus meiner Großfamilie selber kenne.

00:41:00: Dass Implicit, also ohne darüber zu reden, ist Gehorsam eigentlich ein hoher Wert?

00:41:05: Und wenn nicht diesen Familienregeln- und Elternregelnfolge, wenn ich da nicht gehorsamt bin dann gehör' ich eigentlich nimmer dazu!

00:41:12: Und das zu überwinden... bringt Freiheit.

00:41:17: Ja, und das wird erworfen mit Respekt verwechselt?

00:41:18: Und

00:41:18: es wird mit Respekten und Liebe verwechseln.

00:41:21: Gehorsam ist sicher nicht Liebe!

00:41:23: Und gehorsamm ist sicher auch nicht Ehren, sondern gehorsam sind Gehörsamen und der eigenen Entwicklung ist sowas von entgegenstehend.

00:41:34: Und Gehorsem lasst furchtbare Regime entstehen.

00:41:39: oder braucht man nicht so lange in der österreichisch-deutschen Geschichte zurückschauen, dass möglich war mit Gehoresam.

00:41:45: Und deswegen finde ich Aufruf zur Freiheit.

00:41:52: Von unserer Seite!

00:41:53: Und darum geht es auch im Coaching eigentlich immer wieder um Freiheit, wie kann man... Man kommt aus... Man hat Eltern und man kommt aus einem Familienmythos.

00:42:07: und das Ziel, also meiner Sicht ist immer wieder den eigenen Mythos zu begründen und das fortzuführen.

00:42:14: Und wenn es darum geht, was zu unterbrechen, dann gilt's das zu unterbrennen.

00:42:19: Absolut richtig!

00:42:20: In

00:42:21: diesem Sinne liken teilen Scheren, Teilen scheren ist so das gleiche.

00:42:30: Drüber reden!

00:42:31: Auf alle Fälle vielen Dank fürs Zuhören zu schauen auch bei dieser Folge und natürlich bitte wieder gerne ein E-Mail schreiben an officeatkutscherer.org.

00:42:42: Alle unsere Angebote findet ihr auch unter www.kutschera.org.

00:42:48: Danke bis zum nächsten Mal.

00:42:51: Tschüss birte ich.

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